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 Die Südsee

Der Begriff Südsee wird häufig für Ozeanien oder Polynesien verwendet und ist ein allgemein gebräuchlicher Name für den Südpazifik. Geografisch gehören alle Bereiche südlich des Breitengrades von Panama zur Südsee, die Eckpunkte sind Hawaii, Neuseeland und Osterinseln. Zur Südsee zählen Französisch-Polynesien, der Samoa Archipel und die Fidschi Inseln.

Südsee

 Foto aus Atlas

 Französisch-Polynesien

ist ein französisches Überseeland in Polynesien, es besteht aus 130 Inseln und Atollen, die zu fünf Archipelen gehören, es sind die Gesellschaftsinseln, der Tuamotu-Archipel, die Marquesasinseln, die Austral-Inseln und die Gambierinseln.

Französisch-Polynesien

 Foto aus Atlas

 Der Archipel Gesellschaftsinseln

Tahiti gehört zur Inselgruppe über dem Winde “îles du Vent”. Die Insel wurde in den früheren Jahren auch Otaheite; King George Island; Isla de Amat oder Sagittaria genannt. Tahiti ist eine Doppelinsel, durch zwei erloschene Vulkane zusammengewachsen, mit 1042 km², der größere Nordwestteil nennt man Tahiti Nui, und der kleine Inselteil im Südosten heißt Tahiti Iti und wird selten von Touristen besucht.

Punaauia

© Michael Brillat

Punaauia liegt an der Westküste, der Sand stammt vom Strand hinter dem einstigen Wohnhaus von Paul Gauguin, er wird auch PK 15 genannt, ist aber nicht zu verwechseln mit dem Surferstand im Norden der Insel.

Punaauia

Moorea gehört zur Inselgruppe über dem Winde “îles du Vent”. Moorea liegt nordwestlich in Sichtweite von Tahiti. Moorea ist ein Atoll, dessen Hauptinsel “Moorea” vorwiegend aus magmatischem Gestein besteht. Moorea ist wie Tahiti von vulkanischem Ursprung.

Cook's Bay

© www.hello-world-design.de

Der Sand stammt von der Ostseite der Cook’s Bay in Höhe des Supermarktes von Paopao.

Paopao

Bora Bora gehört zur Inselgruppe unter dem Winde “îles sous le Vent”. Bora Bora ist ein Atoll, hat einen Korallensaum mit zahlreichen Motus.

Bora Bora

© Michael Brillat

Die Zentralinsel Bora Bora besteht überwiegend aus basaltischer Lava, die kleinen Motus sind flache, sandige Koralleninseln. Ein Motu ist ein polynesischer Ausdruck für eine Riffinsel eines Atolls, die aber eher einem Inselchen oder Eiland gleicht, die nur in tropischen Gewässern vorkommen. Motus sind mit Palmen oder anderen tropischer Vegetation bedeckt. Inseln ohne Bewuchs bezeichnet man in der Regel als Sandbank. Die Durchfahrten zwischen den Motus werden Hoa genannt.

Matira Point

© www.hello-world-design.de

Motu Maramuu

© Michael Brillat

Taahana Bay mit Blick auf den Matira Point von wo auch der Sand stammt.

mittig im Bild Motu Maramuu von hier stammt der Sand.

Huahine ist ein Atoll und gehört zur Inselgruppe “îles sous le Vent”.

Matira Point
Motu Maramuu
Huahine

© Michael Brillat

Neben einigen auf dem Saumriff liegenden Motus besteht Huahine aus zwei zentralen Vulkaninseln, die lediglich durch einen sehr schmalen und seichten Kanal voneinander getrennt sind. Im Norden die größere Huahine Nui und im Süden die kleinere Huahine Iti.

Marea Manunu

© Michael Brillat

Marea Manunu, von hier Stammt der Sand.

Marea Manunu

Raiatea gehört zur Inselgruppe unter dem Winde “îles sous le Vent”.

Raiatea

© Michael Brillat

Reiatea ist die zweitgrößte Insel der Gesellschaftsinseln. Raiatea und die Nachbarinsel Tahaa teilen sich das selbe Korallenriff. Die Hauptinsel ist vulkanischen Ursprungs und besteht überwiegend aus magmatischen Gesteinen. Auf dem Saumriff und in der Lagune liegen zahlreiche Motus aus weißem Korallensand. Das kultivierte Land und die Siedlungen liegen in einem schmalen Küstenstreifen, das Inselinnere Raiateas ist weitgehend unbewohnt.

Marae Taputapuatea

© Michael Brillat

Marae Tapuapuatea, der Sand stammt vom direkt dahinter liegenden Strand.

Marae Taputapuatea

Tahaa gehört zur Inselgruppe unter dem Winde “île sous le Vent”. Tahaa erstreckt sich nördlich von Raiatea, die beiden Inseln sind von einem 3km schmalen Sund getrennt. Der Sage nach ist dies das Werk einer von dem Geist einer verstorbenen Prinzessin besessenen Muräne.

Motu Mahaea

Motu Mahaea, der Sand stammt von diesem Eiland.

© Michael Brillat

 Der Archipel Marquesas

Motu Mahaea

Der Marquesas Archipel gehört geografisch und politisch zu Französisch-Polynesien, er liegt südlich des Äquators im Pazifik. Die ca. 14 Inseln und zahlreiche kleinen Eilande werden in eine nördliche und eine südliche Gruppe unterteilt.

Tahuata ist die kleinste Insel der Marquesas, sie ist vulkanischen Ursprungs und zählt zur Südgruppe der Marquesas.

Hapatoni

© Michael Brillat

Hapatoni, von diesem Strand stammt der Sand.

Hapatoni Beach

Ua Pou, “zwei Säulen”, ist die drittgrößte Insel der Nordgruppe der Marquesas im Pazifik. Die Insel wird nicht von einem Saumriff geschützt, so dass die starke Brandung die Küste unmittelbar erreicht. Das bergige Inselinnere und der Südosten sind unbewohnt.

Baie Hakahau

© www.hello-world-design.de

Hakahua, von hier kommt der Sand.

Der Archipel Tuamotu

Hakahau

Der Tuamotu Archipel ist eine Inselgruppe östlich der Gesellschaftsinseln. Diese Gruppe von Korallenatollen umfasst ca. 78 große Atolle mit unzähligen Einzelinseln sowie drei Koralleninseln.

Takapoto oder auch Tuapoto; Taapouta; Oura, ist ein flaches Korallenatoll. Georafisch zählt das Atoll zur Untergruppe der König-Georg-Inseln “îles du Roi Georges”.

Takapoto Lagune

© Michael Brillat

Takapoto liegt auf einem unterseeischen Berg, der aus einem Hot Spot entstanden ist. Der Gipfel hat sich abgesenkt und ragt heute nicht mehr über den Meeresspiegel hinaus. Vom Atoll ist nur der dichte Kranz von vielen Motus geblieben. Auf der ca. 40m tiefen Lagune liegen mehrere Korallenriffe, die teilweise bis zur Oberfläche reichen. Die Lagune hat keine befahrbare Passage zum Pazifik, sondern nur einige flache Hoas, die dem Wasseraustausch mit dem offenen Meer dienen. Es gibt nur einen Ort auf Takapoto, er liegt im Süden und heißt Takatopatere, alles andere sind Pensionen oder Hotels.

Strand Pension Hereatea

© Michael Brillat

Das ist der Strand von der Pension Hereatea, die Pension liegt nordöstlich von Takatopatere an der Lagunenseite.

Hereatea

Die Bilder wurden mir von Michael Brillat, dem Südsee-Experten und Autor vom Reiseführer “Südsee” sowie der Künstlerin Brit Gebhardt, www.hello-world-design.de, die mit der Hello World Segelyacht in die Südsee segelte, zu Verfügung gestellt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Michael und Brit für die Hilfe und den tollen Bildern bedanken.

© 2007 www.renates-sandsammlung.de Renate Wilk 70567 Stuttgart