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Wo findet man Sand:

Sand gibt es fast überall, nicht nur am Meer, an Bächen, Flüssen oder Seen. Sand findet man auch in Steinbrüchen, Sandgruben, Kiesgruben, Wasserfällen, Bergen, Vulkanen, Minen, oder am Meeresgrund und es gibt auch Orte, da besteht der Strand nur aus Muscheln oder Korallenteilen; auch das wird gesammelt.

Ihr habt ja recht, der Name „Sandsammler“ ist bei diesem breiten Spektrum etwas unpassend, aber es ist nun mal eben so.

Viele Leute, die ich kenne und keinen Sand sammeln, wundern sich, dass Sand so verschieden sein kann Sie sagen dann: „ich dachte immer, Sand ist Sand, das ist ja unglaublich“. Schon ein paar Meter weiter von einer Fundstelle entfernt, kann der Sand nämlich ein ganz anderes Aussehen haben, achtet mal darauf, Ihr werdet Euch wundern.

Süßes Bergle

 Sandgrube - süßes Bergle - Oberpfalz

Schmiedestollen - Schwarzwald

Halde Schmiedestollen - Schwarzwald

Breitach

 Breitach - Oberstdorf

Was gehört nicht in den Sand:

Abfallprodukte der Menschen, wie Tackerklammern, Zigarettenstummel, Kronkorken, Glas, Zementbrocken, Teer, Plastik usw.; hingegen Muscheln, Mineralien und Steine dürfen darin sein, sie sind ganz dienlich bei der Fundortbestimmung.

Hier etwas zu den Mineralien. In manchen Sanden, meist den vulkanischen, sind kleine grüne Teile enthalten. Das ist kein Glasabfall, sondern das Mineral Olivin. Es können auch kleine hellbraune Kugeln im Sand enthalten sein, hier könnte es sich um Harz (Bernstein) handeln.

Also lasst mal alles im Sand, was nicht eindeutig zum Abfall gehört oder Ihr Euch nicht sicher seid. Das kann dann jeder selber entfernen, so wie er es möchte.

Marseillan

Muschelstrand

Sand

normaler Sandstrand

Belize-Glovers Reef

Korallenstrand

Wie trockne ich Sand:

Den Sand an der Luft trocknen lassen, ohne dass der Wind alles durcheinander bläst. Wenn Ihr mehrere Proben (Sande) habt, müsst Ihr sie so trennen, dass sie sich nicht vermischen können. Der Anfänger wird sagen, “ach, das merkt doch keiner“! Das stimmt schon, aber unter dem Mikroskop ist das schon zu erkennen und ein anderes Sandkorn springt einem förmlich ins Auge. 

Wundert Euch nicht, wenn Ihr Sand vom Meer mit hohem Salzgehalt habt, der trocknet nie und bleibt immer klebrig; das ist das Salz, das am Sand haftet und ständig die Feuchtigkeit anzieht.

Sand beim trocknen Sand beim trocknen

Trockenvorgang in Schüsseln und Aluschale, größere Mengen werden auf einem Backblech getrocknet.

Was für Behälter:

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn jeder nimmt die Gefäße, die er möchte und es kommt auf den Geschmack der jeweiligen Person an und auf den vorhandenen Platz. der zu Verfügung steht und das Geld spielt natürlich auch noch eine Rolle. Am Anfang sind es wohl größere Gefäße wie Flaschen, Gewürzgläser, Honiggläser und wenn dann der Platz fehlt, wird umgefüllt in kleinere Behälter. Habe ich alles selbst schon durchgemacht. Ich sammle nun in 20ml Rollrandgläsern, das ist eine gute Größe, da hier fast der Inhalt einer Filmdose reingeht. Der Sand ist noch zu erkennen und es schaut dann im Regal auch noch gut aus, aber wie gesagt, das ist jedem selbst überlassen.

Sandbehälter

Hier eine kleine Auswahl an Glasbehältern

Wie beschrifte ich die Gefäße:

Die Gefäße können am Boden mit Nummern gekennzeichnet werden, der Nachteil ist, Ihr müsst eine separate Liste führen und jedes Mal nachsehen, von wo die Probe stammt. Beschriftung mit Klebeetiketten ist eigentlich die einfachste Lösung. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, diese quer auf dem Glas anzubringen, so kann man den Sand in kleinen Gefäßen noch sehen bzw. erkennen und auch den Fundort noch lesen.

Etikett

Beispiel : Beschriftung eines Etiketts

Daten zu den Proben:

Je ausführlicher Ihr Daten zu den Proben habt, umso einfacher ist es dann auch, mit den „Großen Sandsammlern“ zu tauschen. Es genügt also nicht, wenn da nur Spanien steht, das ist viel zu ungenau. In der Küche stehen doch die Gewürzgläser auch mit genauer Beschriftung oder steht da nur „Gewürze“, drauf? Mit GPS Daten habe ich bis jetzt keine so gute Erfahrung gemacht, da bin auch schon beim suchen des Fundortes mitten im Meer gelandet. Alle Daten sollten noch separat in einer Liste, Buch, im PC- oder zur Sicherheit in beidem- festgehalten werden, denn nicht alle Fundortdaten zu den Proben können auf einem kleinen Etikett platziert werden. Es ist also immer gut, diese Daten noch separat zu haben.

Hier noch ein Beispiel zu den Fundortdaten:

Spanien - Andalusien - Cádiz  - Playa de la Victoria / Strand - Atlantik

  Land  -     Region     - Provinz -           Fundort   

Ich hoffe, ich konnte alles aufführen und habe nichts vergessen; habt Ihr immer noch Fragen, dann mailt mir und ich werde versuchen, diese Frage zu beantworten.

© 2007 www.renates-sandsammlung.de Renate Wilk 70567 Stuttgart