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Hier möchte ich Euch farbige Sande zeigen:
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Die Farben können durch mineralische Einlagerungen im Boden entstehen, das kann Eisen, Mangan, Chrom, Kupfer, Nickel und vieles mehr sein, oder aber aus mehreren mineralischen Verbindungen und Oberflächeneffekten. Es kommt auch auf die jeweilige Region / Land an und somit lässt sich nicht alles über einen Kamm scheren. Es ist sehr kompliziert, die genau Ursache der Färbung heraus zu finden und hier in Kürze zu beschreiben.
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© Renate Wilk
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In dieser Sandgrube, wo ich mich schon wie Zuhause fühle, gibt es viele schöne Farben, sie gehen von kräftig bis pastellfarben, im oberen Bereich sind die Farben kräftig braun, ocker, gelb, rot, rosa und so weiter. Je weiter es nach unten geht, um so mehr verblassen die Farben, das wird durch Huminsäure in Verbindung mit Grundwasser bewirkt und unten ist dann der Sand richtig weiss, was man im linken Bild gut erkennen kann. Sand, der von oben nach unten rutscht, vermischt sich auf diesem Weg mit anderen Farben und so entstehen Mischfarben, der Regen gibt dann auch noch sein Bestes und so entstehen dann weitere einmalige Farben. Leider wurde die Sandgrube 2009 total umstrukturiert, nichts ist mehr da wo es vorher war, dafür gibt es aber ganz neue Farben.
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Die Sandgrube in Duingen liegt im Weenzer Bruch und entstand im Tertiär, also vor ca. 35-5 Mio. Jahren. Wer eine Katze hat, kennt vielleicht das Katzenstreu “Catsan”, das Rohmaterial stammt nämlich aus dieser Grube.
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© Manuela Fabig
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Colorado Rustrel: in der Sandgrube wurden vor Jahren die Farbpigmente, Nickel- Eisen- und Manganoxyde mit einem Wasserstrahl aus dem relativ festen Sand gewaschen und aufgeschwemmt, dann zu flachen Becken gespült. Auf dem Weg dorthin sinken die schweren Teile ab, so wird bereits der meiste Sand von den Farbpigmenten getrennt. In den Auffangbecken wird dann eine weitere Trennung vorgenommen, die man durch Verdunstung erreicht, die Farbpigmente bleiben über dem Sand liegen, wenn das Wasser verdunstet ist, werden die trockenen Farbpigmente entnommen und zur Aufbereitung weiter geleitet.
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Es gibt zwei Legenden über die Entstehung der bunten Ocker.
Das Feuer der Titanen: In grauer Vorzeit wollten Titanen die Provence erobern, wurden aber vom Widerstand der Einheimischen aufgehalten. Um diese zu besiegen, bauten die Titanen eine riesige Feuerkanone in einer Höhle des Vaucluse-Gebirges, die ihre Wut und ihre Feuer auf den Hügeln von Roussillon schleuderte. Seit dieser Zeit ist der Boden rot gefärbt.
Das Blut der Sermonde: Diese Legende beruht auf einer wahren Anekdote aus dem Mittelalter. Sermonde, die Frau eines Seigneurs von Roussillon, hatte einen Geliebten, ihr Mann entdeckte jedoch dieses Geheimnis und liess den Geliebten “Guillaume de Cabestan” töten, enthäuten , dann bereitete er aus seinem Herz ein Ragout zu, das er Sermonde servierte. Als sie die Wahrheit erfuhr, beging Sermonde Selbstmord, indem sie sich von den Felsen Roussillons herabstürzte. Seitdem färbt ihr Blut die Erde.
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Maisse ist eine kleine Stadt, umgeben von Sandgruben, wo der sogenannte Fontainebleau- Sand abgebaut wird. Die Sandgrube “La Comble” ist eine von diesen. Der Sand dient zur Glasherstellung, aber auch, wenn er sehr rein ist, zur Herstellung von Silizium für die Informatik. Für beide Verwendungszwecke muss der Sand jedoch rein weiss sein, der farbige Sand wird weggeworfen. In der Grube “La Comble” fanden wir grünen, lachsfarbigen, weissen und cremweissen Sand. der grüne Sand wurde in Lausanne (Schweiz) analysiert mit der Schlussfolgerung, dass die grüne Farbe auf das Vorhandensein von Eisen zurückzuführen ist.
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Diese Legende erzählt, wie die Coloured Sands, dem Glauben der Aborigines folgend, entstanden sind. Die Legende ist in unterschiedlichen Wortlauten und teilweise mit anderen Namen überliefert. Die nachstehend genannten Namen sind die gleichen Namen, die auch in den Erklärungstafeln des Naturdenkmals verwendet werden.
Während der Traumzeit lebte an den Ufern des Noosa Flusses eine junge, wunderschöne, schwarze Frau mit dem Namen Wuru. Obwohl sie Winyer, einem bösen älteren Mann eines anderen Stammes versprochen war, verliebte sie sich in Wiberigan, den Regenbogen.Wiberigan besuchte Wuru jeden Morgen, Wuru klatschte dann in die Hände und sang für den schönen Regenbogen. Eines Tages kam der böse Winyer daher und entführte Wuru, er machte Wuru zu seiner Frau und Sklavin. Voll Bosheit schlug er sie und zwang sie alle Arbeit zu tun, er selbst saß während dessen im Schatten und bewunderte seinen schrecklichen, tödlichen Bumerang. Dieser Bumerang war größer als der höchste Baum und besessen von einem bösen Geist.Eines Tages rannte Wuru ihrem Mann Winyer davon. Als sie am Strand entlang lief, der zu dieser Zeit noch ganz flach war, blickte sie hinter sich und sah Winyers Bumerang auf sich zukommen, den Winyer geworfen hatte, um sie zu töten. Sie rief um Hilfe und fiel zu Boden, sie konnte nicht weiter laufen, da sie sich viel zu sehr ängstigte. Plötzlich hörte sie ein lautes Geräusch vom Himmel herabschallen und sah Wiberigan, ihren geliebten Regenbogen, wie er über das Meer eilte, um ihr zur Hilfe zu kommen. Der boshafte Bumerang griff den mutigen Regenbogen an und beide trafen mit einem fürchterlichen Donnerschlag aufeinander. Der gewaltige Schlag tötete den Bumerang und zerschmetterte zugleich den Regenbogen. So lag der Regenbogen zerbrochen in viele kleine Stücke, sterbend am Strand. Dort liegt er in seiner Farbenpracht noch immer und formt die Hügel, die entlang des Strandes zu finden sind.
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